Ayurveda-Spezialist & Kundalini-Yogalehrer bei Moksha Ayurveda Mallorca
1. David, wie hat dich Ayurveda gefunden?
Ganz klar: durch das Schicksal. Anfang 2014 führte mich mein Weg nach Madeira ins Ashoka Ayurveda Zentrum – und rückblickend war das ein Wendepunkt in meinem Leben. Dort begann nicht nur meine persönliche Heilreise, sondern auch mein tiefes Interesse für Ayurveda als Lebensweg und Medizin.
2. Wie integrierst du Ayurveda in deinen Alltag?
Direkt nach dem Aufwachen dehne ich meinen Rücken und mache einige einfache Übungen, um die Verdauung in Gang zu bringen. Danach trinke ich warmes Wasser.
Ernährung spielt für mich eine zentrale Rolle – sie hat meine Wahrnehmung über die Jahre stark geschärft. Selbst heute, nach vielen Jahren ayurvedischer Ernährung, merke ich sofort, wenn ich von meiner Routine abweiche. Ayurveda hat mir geholfen, meinen Körper besser zu verstehen und achtsamer mit Veränderungen umzugehen.
3. Was empfiehlst du Menschen, die eine Ayurveda-Kur machen möchten?
Geduld. Viele wünschen sich schnelle Veränderungen – doch echte Heilung geschieht in Schichten. Manche Dinge verändern sich rasch, andere brauchen mehr Zeit, besonders wenn es um tiefere Gewebeebenen (Dhatus) oder mentale Muster geht. Der Geist spielt dabei eine große Rolle – und auch er heilt in seinem eigenen Rhythmus.
4. Dein persönlicher Ayurveda-Lifehack?
Gewürze! Ich achte darauf, immer eine gute Mischung in meinen Speisen zu verwenden – sie sind das Herz jeder ayurvedischen Küche. Und abends nehme ich Triphala – es wirkt ausgleichend, reinigend und schenkt mir einen erholsamen Schlaf.
5. Wie gelingt es Menschen, Ayurveda auch nach einer Kur in ihren Alltag zu integrieren?
Durch Regelmäßigkeit. Die Kraft der Veränderung liegt in der Wiederholung. Es geht nicht darum, alles auf einmal umzusetzen, sondern Schritt für Schritt neue Routinen zu etablieren – und diese liebevoll beizubehalten. Konstanz bringt am Ende mehr als Perfektion.

